Business aufbauen - Erfolgsstrategien für Dich | Marketing & Erfolg

Business aufbauen – aber richtig!

 In Marketing & Sichtbarkeit

Du willst also Dein eigenes Business aufbauen oder steckst schon mittendrin. Dein Mindset ist auf Erfolg programmiert und Du bist wild entschlossen, noch in 2017 so durchzustarten, dass Du von Deiner Selbstständigkeit leben kannst?

Dann möchte ich Dir heute ein paar wesentliche Tipps an die Hand geben. Hier erfährst Du, was den Unterschied zwischen Erfolg und Niederlage machen kann.

Ja, ich will meine Kunden erobern!

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Kundennutzen - zwei "tödliche" Gedanken

Einer der Hauptgründe, warum viele mit ihrem Business scheitern, ist die Angst vor der Entscheidung für eine spitze Zielgruppe. Frei nach den Grundsätzen:

  1. „Was ich zu bieten habe, ist für jeden nützlich!“ und
  2. „Ich will mich nicht zu sehr einschränken, denn dann verzichte ich doch auf Umsatz!“

Bitte streiche diese beiden Gedanken aus Deinem Kopf. Punkt 1 mag ja vielleicht sogar zutreffen, aber für die Entwicklung Deiner Strategie ist er pures Gift. Punkt 2 ist schlichtweg falsch. Wenn Du ein Business startest, musst Du anfangen, wie ein Unternehmer zu denken und nicht mehr wie jemand, der einfach nur beseelt ist von seiner eigenen Idee.

Punkt 1 ist so hinderlich, weil Du es schaffen musst, Dein Angebot zielführend zu modellieren und später zu kommunizieren, zum Beispiel durch Dein Onlinemarketing oder jede andere Form von Werbung. Allerdings spricht in diesem Sinne nicht jeder, für den Dein Angebot grundsätzlich interessant wäre, Deine „Sprache“. Du erreichst diese Personen mit Deinem Angebot und Deiner Unternehmenskommunikation einfach nicht.

Daraus folgt dann auch das Gefährliche an Punkt 2: Wenn Du viel Zeit und Geld investierst, um Menschen zu erreichen, die Dein Angebot nicht zwingend brauchen und Deine Sprache ohnehin nicht verstehen, verlierst Du.

Denn Geld verdienen kannst Du nur dort, wo man Dich wirklich braucht und versteht!

Nischen finden - nimm Dir hieran ein Beispiel

Coca-Cola gibt es gleich in 4 Varianten. In normaler Ausführung, in light für die Figurbewussten, als Zero (die Männer-Variante von „light“) und mit Stevia für die Gesundheitsbewussten. All diese Nischen werden mit einer eigens auf sie angepassten Rezeptur (Angebot modellieren) und Kommunikation angesprochen. Obwohl also das Basis-Getränk grundsätzlich etwas für „jeden“ ist – je nach Geschmack -, beschallt man nicht alle mit der gleichen Kommunikation, weil das auf taube Ohren stoßen würde!

Ein etwas anders gelagertes Beispiel ist Joanne K. Rowling, die Autorin von Harry Potter. Sie ist als Schriftstellerin sozusagen ihre eigene Marke mit einem bestimmten Image. Anstelle diese Marke nun der ganzen Welt und jeder möglichen Zielgruppe aufzudrücken, hat sie als geheimes Pseudonym den Namen Robert Galbraith genutzt, um das Segment „Krimis“ zu erobern. Du kannst es hier nachlesen.

Noch ein weiteres Beispiel ist der Betrieb einer Nischenseite. Diese Websites – auf denen es zum Beispiel kostenpflichtige Informationsprodukte oder auch ein kostenloses Freebie gibt – konzentrieren sich glasklar auf eine ganz bestimmte Gruppe von Interessenten. Jedes wichtige Keyword, das auf manchen Nischenseiten genutzt wird, fokussiert die Intentionen dieser Interessenten. Mittlerweile sind Keywords aber nicht mehr so wichtig, weil zumindest Google bereits Gesamtzusammenhänge versteht. Dennoch: Der Fokus liegt auch dann auf der speziellen Gruppe von Interessenten. Es gibt für das Angebot solcher Seiten vielleicht eine geringere Nachfrage und ein kleineres Suchvolumen und sie haben dadurch weniger Besucher – dafür aber die richtigen. Selbstverständlich kannst Du diese Strategie für Deine Website ebenfalls einsetzen, auch wenn Du kein reines Onlinebusiness hast. Zum Beispiel, in dem Du Deine Blogartikel entsprechend optimierst. Wie Du großartige Artikel schreibst, die auch Google mag, kannst Du in meinem Beitrag nachlesen, der das Thema Content Marketing ganz simpel erklärt.

Fokus, Fokus, Fokus!

Da Du am Anfang wohl noch nicht die Marketingpower hast, die gesamte Bevölkerung in Gruppen einzuteilen und dann für jede eine eigene Strategie zu entwickeln, solltest Du Dich zu Beginn auf ein einzelnes Nischensegment konzentrieren. Als Unternehmer musst Du solche Entscheidungen einfach rechtzeitig treffen, wenn Du mit Deinem Business Geld verdienen möchtest. Dann arbeitest Du ganz im Sinne Deiner echten Kunden und das ist das A und O.

Wichtig ist übrigens auch, dass Dein direkter Wettbewerb sich in Grenzen hält. Deshalb musst Du diesen recht genau studieren. Ist er zu groß, kannst Du Dein Angebot vielleicht etwas modifizieren oder Deine Zielgruppe anders strukturieren.

Es gibt viele Möglichkeiten, eine lukrative Nische zu modellieren, mit der Du auch Geld verdienen kannst. Das muss Dein erster Schritt sein! Hilfreich können dabei Personas sein. Wie man diese erstellt, kannst Du hier lesen. Dort findest Du auch eine Hilfe dazu, die Du downloaden kannst.

Geld verdienen wollen!

So seltsam das jetzt auch klingen mag – wenn Du Dir ein Business aufbauen willst, musst Du damit Gewinn machen wollen! Ist doch logisch, denkst Du jetzt vielleicht. Aber ich kenne mittlerweile viele Menschen, die aus reiner Leidenschaft und aus purem Idealismus ihr Business aufbauen wollen.

Mir ging das genauso und ich habe mir die eine oder andere blutige Nase geholt, bevor ich den Dreh raus hatte!

Die Motivation für das eigene Business ist oft, endlich etwas Sinnvolles und Erfüllendes zu machen. Und dann haben viele plötzlich das Gefühl, die eigenen Werte zu verraten, wenn sie anfangen, auf den Umsatz zu achten.

Manchmal steckt allerdings auch weniger eine idealistische Motivation dahinter als vielmehr die Angst, nicht gut genug zu sein, um Geld dafür zu nehmen.

Mangelndes Selbstbewusstsein ist in diesem Falle aber regelrecht gefährlich! Wenn Du nicht gut genug bist in einer Sache, dann werde gut darin, bevor Du Dir ein Business damit aufbaust! Aber Vorsicht Falle: Gehörst Du zu denen, die grundsätzlich immer denken, nicht gut genug zu sein, kannst Du hier schnell in einen Teufelskreis geraten. So ein hinderliches Mindset kann Dich auf die Dauer in die Knie zwingen.

Wenn Du Dein Handwerk wirklich verstehst (durch Ausbildung, Weiterbildung, Studium oder Erfahrung) und es mit Herzblut betreibst, bist Du auch gut genug. Dann kannst Du ruhigen Gewissens Dein Business aufbauen. Und dann musst Du an den Umsatz denken! Das ist völlig legitim und gesund.

Du bist Unternehmer! Jeder vernünftige Mensch weiß, dass Unternehmer genug Geld und damit auch Einkommen erwirtschaften müssen, um davon auch leben zu können. Wer Deine Leistung nicht bezahlen möchte, ist nicht der richtige Kunde. Kommt das häufiger vor, kann das zwei Gründe haben:

  1. Du bist in der falschen Nische unterwegs oder
  2. Du kommunizierst Dein Angebot falsch.

Business aufbauen mit der richtigen Kommunikation

Jetzt hast Du also eine passende Ecke für Dich und Dein Angebot gefunden. Einen großartigen Nutzen für Deine Zielgruppe erarbeitet. Hast innerlich für Dich geklärt, dass Du damit Geld verdienen möchtest, darfst und musst. Du hast die richtige Motivation und genug Durchhaltevermögen.

Solange das aber alles der Öffentlichkeit verborgen bleibt, bringt das natürlich nichts. Jetzt geht es um Deine Marke, Deine Website, Deinen Außenauftritt. Und natürlich um Deine Vermarktungsstrategie.

Lass Dich nicht beirren von all den klugen Ratschlägen, dass Du weder eine Website noch Visitenkarten oder Geschäftspapier bräuchtest. Du brauchst sie, wenn Du als Profi wahrgenommen werden möchtest, dem man vertrauen kann. Und ja, Du brauchst auch ein Logo!

Das alles muss auf Deiner Corporate Identity beruhen.
Ist das nicht nur etwas für Großkonzerne? Nein. Die Corporate Identity ist nichts anderes als ein hochtrabender Name für das, wofür Dein Business steht. Seine Werte. Und ja, das darf auch idealistische Ansätze haben.

Wenn Du Einzelunternehmer bist, steht die Corporate Identity nicht nur für Dein Business, sondern auch für Dich als Person. Das gilt besonders für Trainer, Coaches und Berater.

Corporate Design und Corporate Communication

Hast Du das herausgearbeitet, solltest Du es auf eine Art kommunizieren, die für Deine Zielgruppe verständlich ist. Dafür brauchst Du Corporate Design und Corporate Communication – das ist wichtig, weil es ein enormes Signal an Deine Interessenten ist.

  • Es zeigt, dass Du nicht nur ein Hobby betreibst, sondern ein Business.
  • Es suggeriert, dass Du mit Konzept und Strategie vorgehst, was wiederum heißt, dass Du weißt, was Du tust.
  • All das weckt in Deinen Interessenten Vertrauen in Dich als Experten.

Betrachte Deinen gesamten Auftritt als eine Art Arbeitsprobe, an der man ablesen kann, wie sorgfältig und souverän Du generell vorgehst.

Zudem herrscht landläufig die Meinung, professionelles Marketing sei teuer. Die Schlussfolgerung daraus ist für viele: Wenn das alles so professionell aussieht, dann muss es dem Anbieter ja finanziell blendend gehen, also hat er wahrscheinlich viele Aufträge. Das heißt, er ist gut in dem, was er tut! Und schon hast Du einen kleinen Vertrauensbonus.

Unter uns: Das alles muss nicht teuer sein. Vieles kannst Du sehr wohl selbst machen. Hier auf marketing-business-erfolg.de verrate ich Dir dazu viele Tricks aus der Praxis.

Manchmal ist es aber durchaus besser und unterm Strich auch günstiger, einen Profi zu engagieren. Wichtig ist jedenfalls: Nimm Dein Marketing nicht auf die leichte Schulter!

7 Erfolgsstrategien für Deinen Erfolg

  1. Definiere Deine Nische. Wer jeden erreichen will, erreicht niemanden.
  2. Finde heraus, was sie wirklich will und braucht. Nicht raten, sondern die Zielgruppe fragen!
  3. Kreiere großartigen Nutzen für Deine Zielgruppe. Etwas, wofür sie auch bereit ist, zu bezahlen.
  4. Erlaube Dir, Geld und ein ausreichendes Einkommen damit zu verdienen.
  5. Kläre innerlich, dass Du gut genug dafür bist.
  6. Kommuniziere Dein Angebot in einer Sprache, die Deine Kunden verstehen.
  7. Entwickle Deine Corporate Identity, Dein Corporate Design und Deine Corporate Communication.
  8. Trete professionell auf, um Deinen Interessenten die Sicherheit zu geben, dass Du auch wirklich ein Profi BIST.

Ja, ich will meine Kunden erobern!

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