Personal Branding - warum Coaches es brauchen | Marketing & Erfolg

Personal Branding – warum Coaches es brauchen

Coaches, Trainer und Berater haben es nicht immer leicht – gerade, was die Gewinnung von Neukunden und die Positionierung betrifft. Dabei haben sie eigentlich einen ganz entscheidenden Vorteil: Personal Branding ist wie geschaffen für sie und ein sehr effektives Marketinginstrument. Und damit ist auch schnell klar: Sie sind ihre eigene USP.

Jedes erfolgreiche Business hat ein Alleinstellungsmerkmal, eine USP, etwas, das es besonders macht. Das können Produkte sein. Ein bestimmter Produktionsprozess. Überragende Schnelligkeit, Qualität oder Service. Ein herausstechendes Image. Das kann im Regelfall genau definiert werden.

Die USP eines Coaches oder Trainers ist seine Persönlichkeit

Niemand kann andere garantiert weiterentwickeln – schon gar nicht in eine vorher fest definierbare Richtung. Er kann nur Hilfestellung geben, Anregung. Das was bei den Coachees, Klienten oder Kunden ankommt, wird dann bei jedem ganz individuell in das eigene Denken integriert, schon aufgrund von Vorerfahrungen, die naturgemäß immer subjektiv sind.

Die angewandten Methoden können im Einzelfall unique sein, das Seminarumfeld auch –  aber letztendlich zählt das, was im Kopf hängen bleibt. Das, was weiterbringt. 
WAS aber im jeweiligen Kopf hängen bleibt, liegt neben dem persönlichen Mindset ganz maßgeblich am Trainer oder Coach. An seiner Persönlichkeit. Und an seiner Art, Geschichten zu erzählen.

Deine Persönlichkeit öffnet die Tür

Als Coachee muss ich mich selbst hinterfragen, eventuell an schmerzhafte Schwächen herangehen, möchte möglicherweise meinem Leben eine neue Richtung geben. Die Bereitschaft dazu kommt natürlich von innen, kann aber enorm gesteigert werden, wenn der Coach oder Trainer als Person überzeugt.

Ich habe selbst einige Seminare und Einzelcoachings besucht und dabei so ziemlich alles erlebt:

  • Wenig authentische „Vorturner“ und „Kluge-Sprüche-Klopfer“, die ihr Drehbuch abspulten, einstudierte Witze einstreuten und nicht in der Lage waren, irgendeine Art von Nähe herzustellen.
  • Hoffnungslose Selbstdarsteller, die in erster Linie eine Bühne suchten, um zu zeigen, wie viel besser sie das Leben meistern als ihre Coachees oder Seminarteilnehmer und sich in deren Bewunderung sonnten, ohne dass es für diese irgendeinen fassbaren Mehrwert gegeben hätte.
  • Graue Mäuse, die, wenn man nicht gewusst hätte, dass sie irgendwo da vorn stehen und mit dünner und tonloser Stimme ins Mikrophon sprechen, sich kaum von der grauen Wandgestaltung abgehoben hätten.
  • Und schließlich jene Coaches, die einem wirklich unter die Haut gehen. Vor denen man sich – seelisch – regelrecht auszieht und die einen trotzdem nicht nackt dastehen lassen. Die den Klienten oder Teilnehmer wirklich wahrnehmen, sich auf ihn einlassen, sich niemals selbst inszenieren. Ein solcher coachte mich vor Jahren – und noch immer wirkt das in mir fort. Weil er echt war. Weil er er selbst war. Und weil er offen und mit leisem Humor zu seinen eigenen „Macken“ stand und in seinem ganzen Auftreten einfach unverwechselbar war. Er hatte sein Personal Branding einfach stets dabei! Und es kam von innen.

Personal Branding als ehrlichste Marke der Welt

Wäre es nicht grandios, Dich nicht mehr vermarkten zu müssen im Sinne von „eine Marke kreieren“, weil Du selbst die beste und ehrlichste Marke BIST? Weil Deine Persönlichkeit die beste USP ist?

Das ist gar nicht so schwer – nur etwas anders, als Du es vom klassischen Marketing vielleicht gewöhnt bist.

Im Grunde genommen nimmst Du Deine Persönlichkeit und verflechtest sie mit Deinem Angebot. Das ist ein entscheidender Faktor, denn Marketing beginnt schon weit vor dem Einsatz von Websites, Flyern oder Facebook. Anschließend gießt Du Deine Persönlichkeit über Deinen Außenauftritt, integrierst sie in Deine gesamte Kommunikation. Das Ergebnis wird dann auch schon mal Ecken und Kanten haben – everybody’s darling is everybody’s fool. Aber es weckt Vertrauen, weil Du niemandem etwas vormachst, sondern zu Dir selbst steht!

Marketing für Coaches und Trainer muss Vertrauen schaffen – also beruhigen – UND zugleich Abenteuerlust wecken – darauf, neues zu entdecken oder neue Wege zu gehen. Das ist ein Spagat.
Personal Branding und Neuromarketing sind hierbei meiner Meinung nach ein unschlagbarer Ansatz.

Wie findest Du Dein Personal Branding?

Gleich vorweg: Es hat nichts mit Deiner Lieblingsfarbe zu tun. Es sei denn, Du bist schon Dein Leben lang dafür bekannt, grüne Karos zu tragen.

Es hat mit Deiner Geschichte zu tun! Es geht immer um Geschichten. Wirklich immer!

Du hast nichts Aufregendes zu berichten? Doch, hast Du. Mit ein paar Tricks und etwas gutem Willen kannst Du Deine innere Story finden und diese dann in phantastische Bildwelten verwandeln, die Du sowohl für Dein Marketing als auch für Deine eigentlichen Coachings und Trainings verwenden kannst!

Du hast dann eine unerschöpfliche Quelle, die Du immer wieder aufs neue anzapfen kannst. Für Landingpages, für Facebook-Ads, für Freebies, etc. – für Dein gesamtes Online-Marketing. Aber sogar Visitenkarten und Flyer kannst Du damit zu etwas absolut Einzigartigem machen. Werde unverwechselbar!

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Ob als Beitrag, als kostenlose Downloads oder als Online-Kurs. Mach jetzt den ersten Schritt auf dem Weg zu Deinem Personal-Branding!

Ja, ich will meine eigene Marke sein!

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